Dồng Hới – hope when you take that jump you don’t feel the fall!

(24. – 26.01.18)

Die achtstündigen Fahrt gen Süden bescherte uns genussvolle Ausblicke auf die zu grünen beginnenden Reisfelder, Vietnamesen mit ihren Hüten, Dörfer, Wälder, Kirchen und Friedhöfe sowie gleich zwei warme Mahlzeiten. Abends vielen wir hundemüde ins Bett und tankten Kraft für Äồng Hớis Hauptattraktion: den Phong Nga-Kẻ Bàng Nationalpark. Am liebsten hätten wir wandernd auch etwas vom Nationalpark außerhalb der Höhlen gesehen, doch da die wir zu zweit die Minimalbesetzung nicht erfüllten, mussten wir uns mit einer etwas massenabfertigenden Tour zu zwei der bekanntesten Höhlen abfinden und zwischendurch mehr Herumwarten als uns lieb war. Der Besuch der Höhlen hat sich allerdings allemal gelohnt. Die Thiên-Äường-Höhle, im Alltagsgebrauch Paradise Cave genannt, ist mit ihren 31km die längste trockene Höhle Vietnams und mit all ihren verschieden farbigen, strukturierten und geformten Stalaktiten und Stalagmiten selbst auf dem verhältnismäßig kurzen ersten Kilometer, den wir von ihr zu Gesicht bekamen, sehr beeindruckend. Mittags gab es eine liebevoll zubereitete Auswahl an Reis, Fleisch sowie Zutaten für Sommerrollen zum Selbstdrehen wie Nudeln, Sprossen, Gurke, Rührei und Erdnüsse – drapiert auf einem der typischen flachen geflochtenen riesigen Schalen, sodass sich alle bedienen konnten. Um anschließend in die Hang Tối Höhle (das so genannte Dark Cave) zu kommen, galt es zunächst Benes Höhenangst erfolgreich zu überwinden und nur in Schwimmsachen und Schwimmweste mit der Zipline über das türkise Wasser neben den Höhleneingang zu sausen – we took the jump without feeling the fall. 😉 Von dort aus schwammen wir ein Stückchen durch das eiskalte Wasser zum Höhleneingang. Nur noch mit Badesachen bekleidet und mit einem Helm samt Lampe ausgestattet wanderten wir nun barfuß in die dunkle Höhle hinein und über den glizschigen tonartigen Boden bis hin zu einem Schlammpool. Wie wir zu großer Belustigung und Freude feststellten und uns mit seiner höheren Dichte erklärten, kann man sich im schlammigen Wasser ganz hervorragend treiben lassen. Eher irritierend ist das allerdings beim Brustschwimmen, wenn der Po immer auftauchen möchte und man ganz anders im Wasser liegt als sonst. Wieder aus Schlamm und Dunkelheit raus, hatten wir wir noch großen Spaß mit Schwingen und Klettern und Hangeln am Fluss. Hier sind nämlich Stahlseile gespannt, an denen man sich über das türkise Wasser ziplinen, an Ringen hangeln oder am Netz klettern kann, um sich schließlich irgendwann ins eiskalte Nass fallen zu lassen. Großartig! Der Adrenalinkick des Falls nach dem Sprung war in diesem Fall (!) durchaus spürenswert. Hierfür blieb allerdings für unseren Geschmack etwas zu wenig Zeit, zum Abschluss der Tour sollten wir nämlich noch die Happy Hour mit Rum und Cola genießen..

Angesichts von Schlamm und schlechten Lichtbedingungen zum Fotografieren hatten wir die Kamera im Packsafe gelassen – damit ihr dennoch einen Eindruck bekommt, wie es so aussah, hier ein paar Schnappschüsse aus dem Netz:

Kein Wunder, dass es „Paradies“ im Namen trägt
Staunen im Paradise Cave
Mittagsfestessen
Schwimmen zum Eingang des Dark Caves
Zustand nach dem Schlammbad im Dark Cave
Blick aus dem Dark Cave
Wasseractionspaß am Dark Cave

4 thoughts on “Dồng Hới – hope when you take that jump you don’t feel the fall!”

  1. I saw so many places
    The things that I did
    Yeah with every broken bone
    I swear I lived

    Ich bin so glücklich für Euch, was Ihr alles Schönes er-leben dürft.
    Und weiterhin immer gut auf die Knochen aufpassen, bitte.
    Das Lied hörend (und natürlich heulend) festgestellt, dass ich die eine Stelle (auch) immer falsch verstanden habe.
    🙂
    Pass auf, gleich schreibt hier einer was von „Barnabas“, hihi.
    Liebe Grüße an Euch beide, Ihr Schätze.

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